Samstag, 12. Oktober 2013
Mein Buch
insubstantial tears, 00:46h
Ich schreibe ein Buch, erst mal mit Hand, denn sonst könnte ich es nicht überall schreiben.
Es geht um vier Hauptcharaktere, zwei kommen aber erst später vor. Die Erzählperspektive ist immer die eines Hauptcharakters, das erkennt man am Namen neben dem Kapitelbeginn.
Am Anfang gibt es nur Key und Rose. Key lebt in einer Welt names Asus Nexia und eigentlich wäre ihr Leben ziemlich gut wenn ihre Mutter sie nicht zu ihrer Großmutter schicken würde, denn Grund nennt sie nicht.
Paralel dazu gibt es das Mädchen Rose, deren Leben nicht schlechter sein könnte, sie lebt auf der Straße und vor kurzen ist ihre kleine Schwester bei einem Autounfall gestorben. Als sie gar nicht weiter weiß kommt sie durch ein Portal nach Asus Nexia.
Key hat zwei beste Freunde, Macu und Mille beide stehen bedingungslos hinter ihr bis Mille Key seine Liebe gesteht diese ihn aber zurückweist da sie heimlich etwas für Macu empfindet und dann muss sie auch schon zu Großmutter.
Bis jetzt habe ich an die Hundert Seiten geschrieben leider aber erst zwei Kapitel in den Computer eigetippt :) naja lest selber :
Windrose
Prolog:
Nun, am Anfang müsst ihr euch eine kleine Kiste vorstellen. Warum?
Egal, nun groß ist die Kiste nicht, sie passt perfekt auf meine Hand. Die Kiste besteht aus Holz, was das für ein Holz ist kann ich selber nicht genau sagen, aber es hat eine schöne Farbe. Es ist nicht dunkel und auch nicht hell, die Farbe erinnert mich immer an Sirup und es glänzt so schön wenn die Sonne darauf scheint.
Auf dem Deckel dieser Kiste ist ein kleiner goldener Anker, mehr nicht.
Zugehalten wird diese Kiste von einem besonderen Schloss, dieses Schloss lässt sich nur von einem speziellen Schlüssel öffnen. Ich weiß das es nur einen Schlüssel dieser Art auf der Welt gibt.
Obwohl ich nur ein einziges mal in meinem Leben den Inhalt dieser Kiste gesehen, kann ich mich doch genau daran erinnern..
Ich weiß das ihr lieber meine Geschichte hören wollt, aber zuerst müsst ihr wissen was in der Kiste ist!Ist man nun in Besitz dieses besonderen Schlüssels und man ist erwählt worden, kann man diese Kiste öffnen.
Falls ihr jetzt denkt in dieser Kiste wäre ein besonderer Schatz muss ich euch enttäuschen. In dieser
Kiste befindet sich ein Kompass. Doch in den richtigen Händen kann dieser Kompass eine mächtige Waffe sein. Ich weiß, ich weiß, das alles ist wahnsinnig langweilig. Aber ihr werdet nachher sowieso alles verstehen.
Nun dann erzähle ich euch jetzt also meine Geschichte, natürlich auch die von meinen Freunden. Also eigentlich begann alles vor vielen Jahren in einem kleinen Dorf nahe dem Meer.
Es trug den Namen Sealife...
Kapitel 1. Key
Da mein Leben bis jetzt aus harter Arbeit und Sonne bestand, war ich vollkommen überrascht als meine Mutter mir kurz vor meinem sechzehnten Lebensjahr eröffnete das ich eine Zeit lang zu meiner Großmutter ziehen würde.
Die allerdings lebt weit weg in Ringstone, ein kleines verschlafenes Städtchen, in dem so gut wie nie die Sonne scheint. Natürlich war ich von dieser Idee wenig begeistert.
„Nein, wieso muss ich zu Großmutter ziehen? Helfe ich nicht genug? Ist es das? Ich werde mehr arbeiten, nur schickt mich nicht zu dieser verbitterten alten Hexe!“ Erzürnt warf meine Mutter mir einen empörten Blick zu, mein Vater allerdings hatte sichtlich Mühe nicht laut zu lachen.
„Key“,setzte er an: „ Natürlich arbeitest du genug, du bist ja sogar fleißiger als all die Jungen zusammen.“ Damit meinte er die wenigen Jungen in meinem Alter die in unserem Dorf wohnten.
Nach meiner Meinung nach waren sie alle schwach und verweichlicht. Im Grunde wusste ich , dass ich schon verloren hatte, Mutter und Vater waren selten der gleichen Meinung und wenn doch hatte ich keine Chance.
Wütend sprang ich von unserem kleinen Küchentisch auf. „ Das ist so Unfair! Ihr seid alle so Unfair!“ Ohne zurückzublicken rannte ich aus der Tür, durch lange dunkle Gänge bis ich endlich an der frischen Luft war. Wie ein Ertrinkender sog ich die salzige Luft durch meine Nase und füllte meine Lungen damit. Wie sollte ich an einem anderen Ort als Sealife leben, meine Seele hing an diesem Dorf. Eine widerspenstige orange Locke fiel mir ins Gesicht,bald würde ich meine Haare wieder kurz schneiden. Auf mein äußerliches legte ich nicht viel Wert, wo keine Sonne scheint muss man auch nichts pflanzen.
Ich wusste ich das ich aussah wie ein Junge aber das war mir egal, naja fast. Vielleicht habe ich ein bisschen übertrieben als ich sagte die Jungs im währen alle schwach. Zwei sind ganz in Ordnung und damals waren sie meine einzigen Freunde. Macu und Mille, so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Macu war ein Jahr älter als Mille und ich, wenn ich ehrlich bin war er wie die Sonne. Jeder war gern in seiner Nähe und er war gutherzig und nett. Jedes Mädchen im Dorf hatte ihr Herz an ihn verschenkt, nur ich nicht, vielleicht eine winzig kleine Ecke davon.
Dann war da noch Mille, er war ein genau so großer Außenseiter wie ich. Seine Haare standen wirr von seinem Kopf ab, er war zu dick und er trat in jedes Fettnäpfchen. Er war wie ein kleiner, dicker Welpe und ich die kratzbürstige, scheue Katze.
Obwohl jeder mit Macu befreundet sein wollte, hatte dieser mich und Mille auserwählt seine Freunde zu werden. Ich schätze, er hatte eine Schwäche für Außenseiter, wir taten ihm leid.
Als meine Beine einfach losliefen, achtete ich gar nicht darauf,sie kannten nur ein Ziel: der Strand.
Ich liebte das Meer, zu schwimmen war für mich wie Atmen,
Da ich bald keine Gelegenheit mehr zum schwimmen hatte, wollte ich nun nichts sehnlicher. Das Meer rief nach mir:“ Key, schau nur wie blau mein Wasser ist und wie klar, wie gemacht für dich!“ Ja, das war es.
Im Sonnenlicht glitzerte das Meer wie tausend Saphire, nicht das ich je einen echten gesehen hätte. Da es mitten im Sommer war, schien die Sonne auf meine braungebrannte Haut und hinterließ ein angenehmes kribbeln. Unter meinen Füßen fühlte sich der erwärmte Sand so wunderbar an, so richtig. Hastig zog ich meine blaue Tunika und die weiße Leinenhose aus die ich immer trug. Nur noch mit meiner Unterhose sprang ich ins Wasser. Wären Macu und Mille jetzt hier wäre ich niemals nackt schwimmen gegangen. Früher hatten wir oft nackt im Meer gespielt, doch seit dem meine Brüste angefangen hatten zu wachsen gehörte sich das nicht mehr. Und seit dem ich voll und ganz zur Frau geworden war wollte ich es gar nicht mehr. Mein Körper gehörte ganz alleine mir.
Unter Wasser sah alles ganz anders aus als an Land, wie als wäre ich in einer anderen Welt.
Selbst unter Wasser schien die Sonne und ließ die bunten Korallen schimmern,oder verfing sich in den glänzenden Schuppen der vielen verschiedenen Fische. Geschmeidig tauchte ich tiefer hinab um mir eine Muschel, die auf einem Korallenriff lag näher anzusehen. Sie hatte sich an einer Koralle verfangen und schaukelte immer hin und her. Ein kleiner Clownfisch schwamm neben der Muschel vorbei schreckte aber verängstigt auf als ich nach ihr griff. Die Muschel war wirklich außergewöhnlich. Ihre Spitze war wie eine Spirale gedreht und in inneren glänzte sie Silbern. In meiner Hand wirkte sie klein und zerbrechlich. Als ich spürte wie meinen Lungen die Luft ausging schwamm ich eilig an die Oberfläche.
Besorgt musterte ich wie die Wolken über meinem Kopf langsam dunkler wurden und ein leichter Wind aufkam. Wie ironisch, als hätte sich der hätte der Himmel meiner Stimmung angepasst, dachte ich. Wieso musste ich Sealife verlassen? Hier war meine Bestimmung.
Das dachte ich damals zumindest.
In kräftigen Schwimmzügen erreichte ich den Strand. Die Muschel hatte ich noch immer in der Hand, ich wollte aus ihr eine Kette machen. Ein Andenken.
Als ich mich wieder angezogen hatte begann es zu regnen. Bald würde ein Gewitter aufziehen, aber bis zu meinem zuhause war es ein ganzes Stück zu gehen. Die Stürme in Sealife konnten heftig werden.
Schnell wägte ich meine Möglichkeiten in meinem Kopf ab und bog schließlich in die entgegengesetzte Richtung meines Hauses ab.
Mille wohnte nahe des Strandes, aber er liebte das schwimmen nicht so sehr wie ich, Genau wie ich hatte sich auch sein Körper verändert mit der Zeit allerdings, meiner Meinung nach nicht zum guten. Das wusste er allerdings auch selber, während Macu und ich Gertenschlank waren, war Mille ziemlich pummelig.
Als ich durch mehrere Gassen gelaufen war und endlich vor seinem Haus stand war ich völlig durchnässt. Meine Haare klebten mir strähnig am Kopf fest und meine Klamotten waren zu einer zweiten Haut geworden. Ohne zu zögern klopfte ich an die Haustür vor mir. Anderen zu helfen war ich Sealife vollkommen normal. Milles Mutter öffnete mir die Tür. Sie war eine herzliche Frau die immer lächelte. Auch sie war nicht gerade schlank, aber trotzdem war sie hübsch, vor allem ihr Lächeln. „ Key liebes du bist ja klitschnass, komm rein. Ich habe gerade gekocht, Kartoffelsuppe und frisches Brot, setzt dich doch zu uns und iss mit.“ Eine weitere bezaubernde Eigenschaft an Ida waren ihr exzellenten Kochkünste. Ich nickte erfreut, da mich das tauchen hungrig gemacht hatte. Dankbar folgte ich Ida in ihr Esszimmer. An ihrem großen Tisch saßen ihr Ehemann Kalle, Mille und Macu. Als ich ihn sah machte mein Herz einen kleinen Satz. Sofort verfluchte ich mein dummes Herz, Macu war rein gar nicht an mir interessiert, Aber er sah nun mal so verdammt gut aus, seine Haare waren rabenschwarz und leicht gewellt, er trug sie aber meistens kurz. Seine Augen waren strahlend grün und seine Haut ebenfalls wie meine braun gebrannt. Er wirkte so exotisch und außergewöhnlich.
Mille dagegen hatte nichts besonderes an sich. Seine Haare waren blond und ließen sich einfach nicht bändigen, er war nie braun geworden, obwohl er auch viel in der Sonne arbeitete.
Als Mille mich sah lächelte er glücklich, gut eines war besonders an ihm. Sein Lächeln, das hatte er von seiner Mutter geerbt. Selbst an Regentagen erinnerte es einen an Sonnenschein.
„ Setzt dich doch zu und und iss erst mal was.“
Draußen tobte das Gewitter als Mille, Macu und ich in Milles Zimmer saßen und schwiegen. Ich hatte ihnen gerade erzählt was meine Mutter mit mir vorhatte. Mille lief war irgendwann aufgestanden und lief seitdem die ganze Zeit auf und ab. „ Aber das kann sie doch nicht tun, deine Mutter kann dich nicht zwingen weg zu gehen! „ , sagte er aufbrausend. Ich seufzte: „ Doch, wenn Vater und sie das beide wollen werde ich gehen müssen, was soll ich denn sonst tun?“
Keiner von beiden wusste darauf eine Antwort.
Irgendwann hörte der Regen auf und eine trostlose Stille kehrte ein, keiner von uns bemerkte es. „ Ich will aber nicht das du gehst!“ , sagte Mille.
„Ich auch nicht.“ , ergänzte Macu. Ja, die beiden waren meine besten Freunde und ich wollte keinen von beiden je verlieren! „ Denkt ihr ich will das?“, aber ich würde gehen, dass wusste wir alle.
Auf einmal wurde Milles Gesicht sehr ernst.“ Key, kann ich etwas mit dir alleine besprechen?“ Ein ungutes Gefühl beschlich mich. Ich wollte schon verneinen als Macu wortlos aufstand und das Zimmer verließ. Panik stieg in mir auf, dass lief alles ganz falsch ab, „ Nun?“, meine Stimme hatte extrem gereizt geklungen. Ich wünschte Macu wäre wieder hier und das alle würde nie passieren.
Mille setzte sich neben mich, seine Nähe verunsicherte mich extrem. „ Meine Gefühle für dich kennst du sie?“ Ja! Schrie mein Gehirn. Sie waren ja nicht zu übersehen. „ Ganz leise sagte
ich:“ Nein.“
Ich wollte nur weg von hier, irgendwohin wo alle meine Probleme nicht existierten, wo sich mein bester Freund nicht in mich verliebte obwohl ich doch in den zweiten verliebt war und dieser alles dafür tat das ich und der andere zusammen kamen.
„ Ich.. Ich mag dich“, sagte Mille:“ Nein, ich liebe dich, dieses Gefühl lässt mein Herz schneller schlagen und meine Gedanken tun nicht mehr das was ich ihnen befehle, ich wollte es dir nicht jetzt sagen, ich hätte es dir irgendwann gesagt wenn du meine Gefühle erwiderst wenn...“ Ich ließ ihn nicht aussprechen. Überstürzt sprang ich auf und rannte zur Tür, dort hielt ich inne und versuchte meine Gedanken zu ordnen. Ich konnte Mille nicht in die Augen sehen als ich sagte:“ Es tut mir leid Mille, aber ich fühle nicht so, und ich werde auch nie so fühlen. Ich kann dir eins versprechen, wir werden niemals zusammen sein.“ Damit verließ ich den Raum und rannte an einem völlig verdutzten Macu vorbei. Ohne mich zu verabschieden verließ ich Milles Haus. Ich hatte gerade einen meiner besten Freunde und dazu den liebsten Menschen der Welt zutiefst verletzt. Am liebsten wäre ich zurück gelaufen und hätte Mille und Verzeihung gebeten, aber das ging nicht. Mein Stolz ließ es nicht zu. Ich fühlte mich ekelhaft und böse als ich mich auf den Heimweg machte.
Als ich Schritte hinter mir hörte blieb ich stehen. Zum einen wünschte ich mir das Mille mir gefolgt war damit ich mich entschuldigen konnte, zum anderen hatte ich schreckliche Angst davor das er es wirklich war.
Es war aber nicht Milles Stimme die meinen Namen rief:“ Key!“ Entsetzt fuhr ich herum und blickte direkt in Macus grüne Augen. „ Wieso hast du das getan?“ Allein an seinen Augen sah ich wie wütend er war. „ Ich... Was?!“ Die ganze Situation war nicht seine Angelegenheit.
„ Weißt du eigentlich wie sehr du Mille verletzt hast? Du hättest ihn gleich sein Herz herausschinden können und vor die Füße werfen können es hätte ihn nicht weniger verletzt.“
Na und? Wut kochte in mir und wurde immer stärker . „ Was hätte ich denn tun sollen? Ich empfinde eben nicht das selbe für ihn! Und eigentlich ist das gar nicht meine Schuld sondern deine!“ Mir war nicht bewusst was für ein Chaos ich gerade verursachte. Macu sah mich ernst an.
„ Warum ist es meine Schuld?“Das war kein Vorwurf, sondern eine Frage, aber in meiner brennenden Wut sah ich den Unterschied nicht. „ Wenn du dich nicht aus Mitleid mit uns angefreundet hättest, dann hätte ich mich nie in dich verliebt und alles wäre jetzt ganz anders!“ Entsetzt musste ich feststellen was ich gerade gesagt hatte. Ich hatte nicht nur Mille verletzt sondern auch all meine Wut an Macu ausgelassen. Mit einem Blick der verriet wie sehr ich ihn getroffen hatte schaute er mich an. „ Mitleid? Du glaubst ich hätte mich nur aus Mitleid heraus mit euch angefreundet?“ Er ließ einen Moment pause ehe er weitersprach:“ Das stimmt aber nicht, ich habe euch beide bewundert, ihr wart immer stark auch alleine, vor allem du. Ich habe mir immer gewünscht so zu sein wie ihr.“ Fassungslos starrte ich ihn an. Etwas änderte sich in seinem Blick.
Ich sah für eine Sekunde so etwas wie Unentschlossenheit dann zeigte sein Gesicht kein Regung mehr als er völlig gefühllos sagte:“ Ach und Key, es tut mir leid aber ich empfinde nicht so wie du, und ich kann dir ebenfalls versprechen das wir beide niemals zusammen sein werden.“ Damit drehte er sich um und lies mich alleine stehen.
Ich presste meine Lippen aufeinander damit ich nicht gequält auflachte, salzige Tränen rannen über meine Wangen und hinterließen eine eisige Spur der Einsamkeit. Was hatte ich getan? Wie sehr wünschte ich mir das das alles nur ein Traum war, das Macu nicht böse auf mich war und ich Mille nicht unendlich verletzt hatte. Wie sehr wünschte ich wieder unter Wasser zu sein, wo alle Geräusche nicht hinkamen, nicht mein leises Schluchzten oder das verächtliche krächzen einer einzelnen Krähe die hungrig durch die Gasse stapfte. Langsam realisierte ich das ich meine beiden besten Freunde verloren hatte, ich war nun alleine. Am Boden zerstört machte ich mich wieder auf den Heimweg. Ich musste meine Sachen packen, vor allem musste ich meine Gefühle ordnen denn über den Verlust von Mille war ich sehr viel mehr entsetzt als über den von Macu immerhin war er seid ich denken konnte mein Freund und war es bis heute heute immer gewesen.
Kapitel 2. Rose
Benommen setzte ich einen Fuß vor den anderen. Lilith war tot. Sie war schon immer anfällig gegen Kälte gewesen. Obwohl wir nun schon über einem Jahr auf der Straße gewohnt hatten, hatte sie sich nie daran gewöhnt. Immer wieder hatte sie wieder gefragt:“ Wann gehen wie wir zurück zu Mummy und Daddy?“ Aber was hätte ich ihr sagen sollen? Sie wollen uns nicht mehr, oder sie sind weg gegangen und haben und ganz alleine gelassen, aber das hätte ihr kleines unschuldiges Köpfchen nicht verstanden. Sie war doch erst fünf geworden. Also erwiderte ich immer mit einem gezwungenen Lächeln auf den Lippen:“ Bald Süße, warte noch ein bisschen ab.“
Wohin meine Beine mich trugen war mir egal, ich wollte fort von dieser dreckigen kalten Gassen, fort von dieser riesigen Stadt deren Namen ich schon wieder vergessen hatte. In der Gosse zählte er nichts. Aufgewachsen war ich in Berlin, aber als mein Vater uns verlassen hatte war meine Mutter depressiv geworden. Jeden Woche hatte sie neue Bekanntschaften mit nach Hause gebracht, bis sie schließlich von einem Schwanger geworden war. Lilith war das liebenswürdigste Wesen das ich je gesehen hatte. Als sie geboren wurde war ich Zehn.
Alles war gut gewesen, meine Mutter hatte nicht aufgehört mit fremden Männern zu schlafen, Liliths Vater hatte das nicht interessiert er hatte ebenfalls weiter mit Frauen geschlafen die er immer wieder in Discos traf. Und ich hatte Lilith aufgezogen. Wir waren eine Familie geworden denn unsere Eltern waren es nicht. Ich hatte Lilith nie als Bürde empfunden, schließlich war sie mein kostbarer Schatz, alles was ich hatte.
Ich stolperte über einen lockeren Pflasterstein und fiel vornüber auf die harte Straße. Ich konnte mich schnell genug mit den Händen abfangen aber durch mein Knie zuckte ein pochender Schmerz, durch meine Trauer spürte ich ihn kaum. Mühsam rappelte ich mich auf und humpelte weiter. Irgendwann würde die Sonne aufgehen und die Stadt würde zum Leben erwachen. Bis dahin musste ich fort sein. Meine Kleidung war voller Blut, ihr Blut. Magensäure stieg mir bis in den Mund als ich an all das Blut dachte. Ich zwang mich sie wieder runter zu schlucken.
Wann war mein Leben so aus den Fugen geraten?
An dem Tag als meine Mutter nicht mehr nach Hause gekommen war, Lilith Vater auch nicht. Das war vor ungefähr einem Jahr gewesen. Zwei Wochen hatte ich auf ihre Rückkehr gewartet, dann hatte ich mir ihr restliches Geld genommen, unsere Papiere und Lilith. Dann war ich gegangen.
Wir hatten irgendwo auf der Straße gelebt und uns mühsam durchgekämpft. Niemand hatte uns geholfen.
Nie hatte Lilith sich beschwert darüber das unser Leben so hart war. Aber irgendwann wollte ich mehr als mein schäbiges Leben auf der kalten Straße und das ewige betteln. Ich hatte angefangen zu stehlen. Am Anfang nur ein paarmal harmlose Dinge. Doch mit der Zeit hatte sich meine Beute gehäuft und meine Fähigkeit als Dieb stets verbessert. Bis ich eine Vertreterin des Jugendamts bestohlen hatte und sie es bemerkt hatte.
Deswegen waren ich und Lilith aus Berlin fortgegangen, weil sie mich suchten. Mit dem bisschen Geld das ich gesammelt hatte , hatte ich uns zwei Zugtickets nach irgendwohin gekauft und wir waren einfach fortgefahren.
In der neuen Stadt hatte ich meine alte Gewohnheit nicht sein gelassen, denn wir brauchten schließlich Nahrung und Geld. Manchmal hatte ich Lilith stundenlang allein gelassen um uns Geld zu besorgen damit ich ihr ein Brötchen kaufen konnte oder neue Schuhe. Sie hatte mir nie widersprochen.
Dann war sie vor zwei Wochen krank geworden. Ihr kleiner unterernährter Körper hatte geglüht und sie hatte schlimmen Husten. Trotzdem war ich aufgebrochen und hatte sie alleine in unserem Lager zurückgelassen. Ich wollte ihr von dem gestohlenen Geld teure Medizin kaufen, in der kleinen Apotheke an einer Kreuzung nahe unserem Versteck, damit sie wieder gesund wurde.
Aber alles war ganz anders gekommen. Lilith hatte nicht auf mich gehört und war mir gefolgt weil sie nicht alleine sein wollte. Und ich dumme Kuh hatte es nicht bemerkt. Ziellos war ich durch die große Menschenmenge gelaufen und hatte nach jemandem Ausschau gehalten der nicht auf seine Geldbörse aufpasste. Ich hatte recht schnell einen älteren Mann seinem Geld entledigt und weiter nach potentiellen Opfern gesucht. In meiner Konzentration hatte ich meine eigene Schwester nicht bemerkt die mir still gefolgt war. Sie hatte so klein und verletzlich gewirkt in meinen alten Klamotten. Ihre Wangen waren vor Fieber gerötet und sie hatte leicht geschwankt. Niemand hatte sich nach ihr umgesehen, niemand wollte ihr helfen.
Achtlos war sie über eine Straße gelaufen um zu mir zu gelangen, keiner hielt sie davon ab. Zu ihrem Unglück war der Taxifahrer der eigentlich auf die Straße schauen sollte am Telefonieren und bemerkte das kleine Mädchen das direkt vor seinen Augen über die Straße lief nicht. Mit voller Wucht erfasste das Taxi das kleine Mädchen und schleuderte sie herum. Natürlich bemerkten die Menschen das Unglück nun und auch ich erkannte was gerade passiert war. Ohne auf die anderen Autos zu achten war ich zu ihr gelaufen. Ihr Körper war merkwürdig verdreht und überall war ihr Blut. Schluchzend hatte ich ihr Köpfchen in meinen Armen gebettet und ihren immer kälter werdenden Körper an mich gedrückt. Ihre Stimme war ganz leise als sie fragte:“ Gehen wir jetzt heim?“ Von Weinkrämpfen geschüttelt hatte ich genickt, nicht fähig ihr zu helfen. „ Ja Süße, wir gehen jetzt zu Mummy und Daddy.“ Aber sie hatte nicht mehr geantwortet. Am liebsten wollte ich auch sterben, hier bei Lilith. Doch die fremden Menschen ließen mich nicht. Sie versuchten nach Liliths Leiche zu greifen, sie mir weg zu nehmen. Viele Menschen waren stehen geblieben und gafften uns an. Irgendjemand rief einen Krankenwagen. Der Taxifahrer fluchte die ganze Zeit und wusste nicht was er tun sollte. Ein kräftiger Mann nahm mir schließlich Lilith weg und sagte mitfühlend. „ Sie ist tot, du kannst nichts mehr tun Kind. Geh nach Hause zu deinen Eltern.“ Wütend war ich aufgesprungen und hatten ihn angeschrien:“ Ich habe keine Eltern! Ich und meine Schwester waren alleine, niemand hat uns geholfen. Und auch jetzt hat uns wieder niemand geholfen keiner hat sie festgehalten als sie auf die Straße gelaufen ist, keiner hat sie gefragt ob es ihr gut geht! SIE WAR DOCH ERST FÜNF! Und im Grunde genommen ist alles meine Schuld denn ich habe sie alleine gelassen Ich ...“ Bestürzt hatten die Menschen auf den Boden geschaut der von ihrem Blut bedeckt war. Die schrillen Sirenen hatten mich zurück in die Gegenwart geholt. Ruckartig drehte ich mich um und lief davon, keiner hielt mich davon ab.
Nun war ich also in einer verlassenen Gasse, meine Klamotten waren voller Blut und mein Kopf war vollkommen leer. Einzig und allein das Bild von Liliths verdrehtem Körper befand sich in meinem Gedanken und brannte sich dort ein. Ganz langsam wurde mir bewusst das ich nun ganz alleine war.
Müde ließ ich mich gegen einer Häuserwand sinken. Damals dachte ich das es sowieso nicht schlimmer kommen konnte, wie sehr ich mich getäuscht habe. Meine Geschichte fing gerade erst an.
Plötzlich überfiel mich eine schwindelerregende Übelkeit, meine Hände wurden auf einmal taub und ich hatte das Gefühl das der Boden unter meinen Füßen verschwunden war. Hilfesuchend wollte ich mich an der Hauswand abstützen aber sie war fort, um mich herum klaffte ein riesiges schwarzes Loch und ich stürzte genau hinein. Mir blieb keine Zeit um zu realisieren was gerade passierte, ich weiß nur das ich fiel. Ich hatte nicht einmal Angst davor auf den Boden dieses irreparablen Lochs zu fallen denn ich wünschte mir nichts sehnlicher als den Tod. Es kam mir wie eine Ewigkeit vor bis ich endlich auf einen schwarzen Grund aufkam. Zu meiner tiefen Enttäuschung fühlte ich keinerlei Schmerz, ich bemerkte nur wie ich allmählich die Besinnung verlor.
Irgendwann fing ich an zu träumen, von meinen eigenen Erinnerungen. Plötzlich war ich wieder neun und befand mich in einer schäbigen kleinen Wohnung irgendwo in Berlin. „ Rose?“,die fordernde Stimme meiner Mutter lies mich hochschrecken. Schritte ertönten, dann riss sie meine Zimmertür auf und musterte mich abschätzend. Ihr Outfit war mehr als nur billig, außer einem Stringtop, einem engen schwarzen Lederrock und roten Lackstiefeln trug sie nichts. In ihrer Hand hielt sie eine qualmende Zigarette. „ Hey Rose, ich muss noch mal weg. Mach dir was zu essen wenn du Hunger hast und sei brav! Hast du verstanden?“ Ich hörte ihre unausgesprochene Drohung. Tat ich nicht das was sie von mir verlangte schlug sie mich oder kam nächtelang nicht nach Hause.
„Ja Mama.“ Diese Antwort wollte hatte sie verlangt und bekommen also drehte sie sich um und ging. Ihre blonden Locken wippten bei ihren energischen Schritten.
Als ich die Tür ins schloss springen hörte schaute ich auf. Sie hatte nicht bemerkt das ich einen Hubbel unter meinem Pullover versteckte, vorsichtig nahm ich das dreckige kleine Fellknäuel hervor und betrachtete es liebevoll. Die kleine Katze wehrte sich nicht als ich sie leise in die Küche trug. Da ich wusste das der Kühlschrank so gut wie leer war ging ich direkt zur Spüle uns setzte die kleine Katze hinein. Sie maunzte jämmerlich als ihre kleinen Pfoten das kalte Eisen berührten.
„ Schhhh, ich weiß das du Wasser nicht magst, aber wir müssen dich trotzdem waschen.“
Das Fell des Kätzchens war kaum noch zu erkennen, es war bedeckt von einer Dreckschicht.
Vorsichtig drehte ich lauwarmes Wasser auf und begann die Katze zu waschen. Sie wehrte sich nach leibeskräften und zerbiss und zerkratzte mir die Hände, trotzdem hörte ich nicht auf bis sie wieder sauber war. Danach rubbelte ich sie mit einem Küchentuch trocken und setzte sie in einen alten Karton gefüllt mir alten Hemden von mir. Müde von unserem Kampf schlief die kleine Katze sofort ein. Sie war sehr hübsch, ihr Fell war Karamellfarben nur ihre Nase und ihre Ohren waren Knallorange.
Lange würde ich die Katze nicht verstecken können, das wusste ich aber ich würde es so lange versuchen wie es ging. Ich hatte sie nur zufällig entdeckt. Als ich von der Schule nach Hause gekommen war , hatte ich sie alleine in einer Schachtel mit der Aufschrift „ Nimm mich mit!“ gefunden und sie hatte mich an mich selber erinnert. Deswegen hatte ich sie mitgenommen obwohl mir meine Mutter verboten hatte Tiere mit nach Hause zu bringen.
Ich stellte den Karton in meinen Schrank und schloss ihn ab. Morgen, dachte ich, gehe ich von meinem Taschengeld etwas Milch kaufen. Für Milch würde es reichen.
Ohne meine blutenden Hände oder meinen leeren Magen zu beachten ging ich ins Bett.
Vielleicht brachte Mama wieder etwas zu Essen mit, was sie dann vergaß. Dann würde ich seit langem wieder satt werden.
In der Nacht hatte ich einen unruhigen Nacht. Ich träumte von Drachen und merkwürdigen Wesen die nicht Mensch und nicht Tier waren, sie jagten mich doch jemand rettete mich. Es war eine junge Frau die auf einem Drachen ritt und mit einem Schwert kämpfte. Ich bewunderte sie dafür.
Als ich am nächsten Tag aufwachte brannten meine Hände wie verrückt. Einige Kratzer hatten sich entzündet. Sofort stand ich auf und lief zum Schrank. Das Kätzchen wollte bestimmt hinaus.
Aber als ich die Tür aufgeschlossen hatte und den Karton herausgeholt hatte bemerkte ich das die Katze fort war. Ich suchte über all doch sie war nirgends zu finden.
Brennende Tränen stiegen mir in die Augen. So schnell meine kurzen Beine es zuliefen rannte ich im Schlafhemd in die Küche. Unerwarteter Weise war meine Mutter bereits wach und las irgendein altes Magazin. Sie schaute noch nicht einmal auf als sie sagte. „ Wenn du diesen hässlichen, kratzenden, Flohfänger suchst, der ist weg. Ich habe ihn eigenhändig in den Müll geworfen. Ach und wenn du irgendwelche Krankheiten von dem Vieh bekommen hast dann...“ Ich hörte ihr nicht mehr zu, ich war wütend, enttäuscht und unheimlich traurig. Ich hätte vorsichtiger sein Müssen, vielleicht hatte Mutter den Dreck und das Blut und Spüle bemerkt und war in meinem Zimmer gewesen. Ich verfluchte meinen Dummen Schlaf der mich nicht hatte aufwecken lassen als sie gekommen war. „ Das war sehr ungezogen von dir.“,sagte sie mit tadelnder Stimme dann war ich schon wieder vergessen.
Die Aufsicht auf Essen konnte ich vergessen, aber das war mir egal. Entsetzt rannte ich in den Flur , dann durch die Wohnungstür, die Treppe runter und in den Innenhof. Weil ich zu schnell gelaufen war stolperte ich und fiel auf den rauen Steinboden. Meine zerschundenen Hände rissen weiter auf und ich keuchte kurz auf. Aber mein Schmerz war egal, panisch stand ich auf und riss alle Mülltonnen auf. Mittwochs kam die Müllabfuhr und verzweifelt musste ich feststellen das genau heute Mittwoch war. Normalerweise vergaß meine Mutter immer den Müll, außer heute.
Ich war zu spät, die Katze war nicht mehr da. Der Schmerz in meinen Händen mischte sich in den wachsenden Hass den ich gegenüber meine Mutter empfand.
Ich erinnere mich nicht gerne an meine Mutter. Natürlich, ohne sie wäre ich nicht auf der Welt und Lilith niemals geboren worden. Aber wegen ihr lernte ich schon als kleines Kind was wahrer Hass ist. Irgendwann hörten die Träume die Träume auf, schwarze Leere blieb zurück. Aber durch diese gähnende Leere hörte ich eine Stimme. Ich kannte sie nicht, hatte sie auch nie zuvor gehört. Doch diese Stimme hatte etwas zutiefst tröstliches an sich.
Am Anfang war sie noch leise und drang kaum durch die Dunklen Schleier. Aber mit der Zeit wurde sie immer deutlicher ich verstand sogar die Wörter. Es war ein Lied.:
„Sing kleine Nachtigall, sing klar und rein, sing kleine Nachtigall, sollst meine sein.
Sing kleine Nachtigall, sing nur für mich, sing kleine Nachtigall , ich brauche dich.“
Tief in mir wurde alles ganz ruhig, ich lauschte diesem verwundbaren Lied und fühlte mich geborgen. All die Dunkelheit verschwand und ich fiel in einen ruhigen Schlaf.
Es geht um vier Hauptcharaktere, zwei kommen aber erst später vor. Die Erzählperspektive ist immer die eines Hauptcharakters, das erkennt man am Namen neben dem Kapitelbeginn.
Am Anfang gibt es nur Key und Rose. Key lebt in einer Welt names Asus Nexia und eigentlich wäre ihr Leben ziemlich gut wenn ihre Mutter sie nicht zu ihrer Großmutter schicken würde, denn Grund nennt sie nicht.
Paralel dazu gibt es das Mädchen Rose, deren Leben nicht schlechter sein könnte, sie lebt auf der Straße und vor kurzen ist ihre kleine Schwester bei einem Autounfall gestorben. Als sie gar nicht weiter weiß kommt sie durch ein Portal nach Asus Nexia.
Key hat zwei beste Freunde, Macu und Mille beide stehen bedingungslos hinter ihr bis Mille Key seine Liebe gesteht diese ihn aber zurückweist da sie heimlich etwas für Macu empfindet und dann muss sie auch schon zu Großmutter.
Bis jetzt habe ich an die Hundert Seiten geschrieben leider aber erst zwei Kapitel in den Computer eigetippt :) naja lest selber :
Windrose
Prolog:
Nun, am Anfang müsst ihr euch eine kleine Kiste vorstellen. Warum?
Egal, nun groß ist die Kiste nicht, sie passt perfekt auf meine Hand. Die Kiste besteht aus Holz, was das für ein Holz ist kann ich selber nicht genau sagen, aber es hat eine schöne Farbe. Es ist nicht dunkel und auch nicht hell, die Farbe erinnert mich immer an Sirup und es glänzt so schön wenn die Sonne darauf scheint.
Auf dem Deckel dieser Kiste ist ein kleiner goldener Anker, mehr nicht.
Zugehalten wird diese Kiste von einem besonderen Schloss, dieses Schloss lässt sich nur von einem speziellen Schlüssel öffnen. Ich weiß das es nur einen Schlüssel dieser Art auf der Welt gibt.
Obwohl ich nur ein einziges mal in meinem Leben den Inhalt dieser Kiste gesehen, kann ich mich doch genau daran erinnern..
Ich weiß das ihr lieber meine Geschichte hören wollt, aber zuerst müsst ihr wissen was in der Kiste ist!Ist man nun in Besitz dieses besonderen Schlüssels und man ist erwählt worden, kann man diese Kiste öffnen.
Falls ihr jetzt denkt in dieser Kiste wäre ein besonderer Schatz muss ich euch enttäuschen. In dieser
Kiste befindet sich ein Kompass. Doch in den richtigen Händen kann dieser Kompass eine mächtige Waffe sein. Ich weiß, ich weiß, das alles ist wahnsinnig langweilig. Aber ihr werdet nachher sowieso alles verstehen.
Nun dann erzähle ich euch jetzt also meine Geschichte, natürlich auch die von meinen Freunden. Also eigentlich begann alles vor vielen Jahren in einem kleinen Dorf nahe dem Meer.
Es trug den Namen Sealife...
Kapitel 1. Key
Da mein Leben bis jetzt aus harter Arbeit und Sonne bestand, war ich vollkommen überrascht als meine Mutter mir kurz vor meinem sechzehnten Lebensjahr eröffnete das ich eine Zeit lang zu meiner Großmutter ziehen würde.
Die allerdings lebt weit weg in Ringstone, ein kleines verschlafenes Städtchen, in dem so gut wie nie die Sonne scheint. Natürlich war ich von dieser Idee wenig begeistert.
„Nein, wieso muss ich zu Großmutter ziehen? Helfe ich nicht genug? Ist es das? Ich werde mehr arbeiten, nur schickt mich nicht zu dieser verbitterten alten Hexe!“ Erzürnt warf meine Mutter mir einen empörten Blick zu, mein Vater allerdings hatte sichtlich Mühe nicht laut zu lachen.
„Key“,setzte er an: „ Natürlich arbeitest du genug, du bist ja sogar fleißiger als all die Jungen zusammen.“ Damit meinte er die wenigen Jungen in meinem Alter die in unserem Dorf wohnten.
Nach meiner Meinung nach waren sie alle schwach und verweichlicht. Im Grunde wusste ich , dass ich schon verloren hatte, Mutter und Vater waren selten der gleichen Meinung und wenn doch hatte ich keine Chance.
Wütend sprang ich von unserem kleinen Küchentisch auf. „ Das ist so Unfair! Ihr seid alle so Unfair!“ Ohne zurückzublicken rannte ich aus der Tür, durch lange dunkle Gänge bis ich endlich an der frischen Luft war. Wie ein Ertrinkender sog ich die salzige Luft durch meine Nase und füllte meine Lungen damit. Wie sollte ich an einem anderen Ort als Sealife leben, meine Seele hing an diesem Dorf. Eine widerspenstige orange Locke fiel mir ins Gesicht,bald würde ich meine Haare wieder kurz schneiden. Auf mein äußerliches legte ich nicht viel Wert, wo keine Sonne scheint muss man auch nichts pflanzen.
Ich wusste ich das ich aussah wie ein Junge aber das war mir egal, naja fast. Vielleicht habe ich ein bisschen übertrieben als ich sagte die Jungs im währen alle schwach. Zwei sind ganz in Ordnung und damals waren sie meine einzigen Freunde. Macu und Mille, so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Macu war ein Jahr älter als Mille und ich, wenn ich ehrlich bin war er wie die Sonne. Jeder war gern in seiner Nähe und er war gutherzig und nett. Jedes Mädchen im Dorf hatte ihr Herz an ihn verschenkt, nur ich nicht, vielleicht eine winzig kleine Ecke davon.
Dann war da noch Mille, er war ein genau so großer Außenseiter wie ich. Seine Haare standen wirr von seinem Kopf ab, er war zu dick und er trat in jedes Fettnäpfchen. Er war wie ein kleiner, dicker Welpe und ich die kratzbürstige, scheue Katze.
Obwohl jeder mit Macu befreundet sein wollte, hatte dieser mich und Mille auserwählt seine Freunde zu werden. Ich schätze, er hatte eine Schwäche für Außenseiter, wir taten ihm leid.
Als meine Beine einfach losliefen, achtete ich gar nicht darauf,sie kannten nur ein Ziel: der Strand.
Ich liebte das Meer, zu schwimmen war für mich wie Atmen,
Da ich bald keine Gelegenheit mehr zum schwimmen hatte, wollte ich nun nichts sehnlicher. Das Meer rief nach mir:“ Key, schau nur wie blau mein Wasser ist und wie klar, wie gemacht für dich!“ Ja, das war es.
Im Sonnenlicht glitzerte das Meer wie tausend Saphire, nicht das ich je einen echten gesehen hätte. Da es mitten im Sommer war, schien die Sonne auf meine braungebrannte Haut und hinterließ ein angenehmes kribbeln. Unter meinen Füßen fühlte sich der erwärmte Sand so wunderbar an, so richtig. Hastig zog ich meine blaue Tunika und die weiße Leinenhose aus die ich immer trug. Nur noch mit meiner Unterhose sprang ich ins Wasser. Wären Macu und Mille jetzt hier wäre ich niemals nackt schwimmen gegangen. Früher hatten wir oft nackt im Meer gespielt, doch seit dem meine Brüste angefangen hatten zu wachsen gehörte sich das nicht mehr. Und seit dem ich voll und ganz zur Frau geworden war wollte ich es gar nicht mehr. Mein Körper gehörte ganz alleine mir.
Unter Wasser sah alles ganz anders aus als an Land, wie als wäre ich in einer anderen Welt.
Selbst unter Wasser schien die Sonne und ließ die bunten Korallen schimmern,oder verfing sich in den glänzenden Schuppen der vielen verschiedenen Fische. Geschmeidig tauchte ich tiefer hinab um mir eine Muschel, die auf einem Korallenriff lag näher anzusehen. Sie hatte sich an einer Koralle verfangen und schaukelte immer hin und her. Ein kleiner Clownfisch schwamm neben der Muschel vorbei schreckte aber verängstigt auf als ich nach ihr griff. Die Muschel war wirklich außergewöhnlich. Ihre Spitze war wie eine Spirale gedreht und in inneren glänzte sie Silbern. In meiner Hand wirkte sie klein und zerbrechlich. Als ich spürte wie meinen Lungen die Luft ausging schwamm ich eilig an die Oberfläche.
Besorgt musterte ich wie die Wolken über meinem Kopf langsam dunkler wurden und ein leichter Wind aufkam. Wie ironisch, als hätte sich der hätte der Himmel meiner Stimmung angepasst, dachte ich. Wieso musste ich Sealife verlassen? Hier war meine Bestimmung.
Das dachte ich damals zumindest.
In kräftigen Schwimmzügen erreichte ich den Strand. Die Muschel hatte ich noch immer in der Hand, ich wollte aus ihr eine Kette machen. Ein Andenken.
Als ich mich wieder angezogen hatte begann es zu regnen. Bald würde ein Gewitter aufziehen, aber bis zu meinem zuhause war es ein ganzes Stück zu gehen. Die Stürme in Sealife konnten heftig werden.
Schnell wägte ich meine Möglichkeiten in meinem Kopf ab und bog schließlich in die entgegengesetzte Richtung meines Hauses ab.
Mille wohnte nahe des Strandes, aber er liebte das schwimmen nicht so sehr wie ich, Genau wie ich hatte sich auch sein Körper verändert mit der Zeit allerdings, meiner Meinung nach nicht zum guten. Das wusste er allerdings auch selber, während Macu und ich Gertenschlank waren, war Mille ziemlich pummelig.
Als ich durch mehrere Gassen gelaufen war und endlich vor seinem Haus stand war ich völlig durchnässt. Meine Haare klebten mir strähnig am Kopf fest und meine Klamotten waren zu einer zweiten Haut geworden. Ohne zu zögern klopfte ich an die Haustür vor mir. Anderen zu helfen war ich Sealife vollkommen normal. Milles Mutter öffnete mir die Tür. Sie war eine herzliche Frau die immer lächelte. Auch sie war nicht gerade schlank, aber trotzdem war sie hübsch, vor allem ihr Lächeln. „ Key liebes du bist ja klitschnass, komm rein. Ich habe gerade gekocht, Kartoffelsuppe und frisches Brot, setzt dich doch zu uns und iss mit.“ Eine weitere bezaubernde Eigenschaft an Ida waren ihr exzellenten Kochkünste. Ich nickte erfreut, da mich das tauchen hungrig gemacht hatte. Dankbar folgte ich Ida in ihr Esszimmer. An ihrem großen Tisch saßen ihr Ehemann Kalle, Mille und Macu. Als ich ihn sah machte mein Herz einen kleinen Satz. Sofort verfluchte ich mein dummes Herz, Macu war rein gar nicht an mir interessiert, Aber er sah nun mal so verdammt gut aus, seine Haare waren rabenschwarz und leicht gewellt, er trug sie aber meistens kurz. Seine Augen waren strahlend grün und seine Haut ebenfalls wie meine braun gebrannt. Er wirkte so exotisch und außergewöhnlich.
Mille dagegen hatte nichts besonderes an sich. Seine Haare waren blond und ließen sich einfach nicht bändigen, er war nie braun geworden, obwohl er auch viel in der Sonne arbeitete.
Als Mille mich sah lächelte er glücklich, gut eines war besonders an ihm. Sein Lächeln, das hatte er von seiner Mutter geerbt. Selbst an Regentagen erinnerte es einen an Sonnenschein.
„ Setzt dich doch zu und und iss erst mal was.“
Draußen tobte das Gewitter als Mille, Macu und ich in Milles Zimmer saßen und schwiegen. Ich hatte ihnen gerade erzählt was meine Mutter mit mir vorhatte. Mille lief war irgendwann aufgestanden und lief seitdem die ganze Zeit auf und ab. „ Aber das kann sie doch nicht tun, deine Mutter kann dich nicht zwingen weg zu gehen! „ , sagte er aufbrausend. Ich seufzte: „ Doch, wenn Vater und sie das beide wollen werde ich gehen müssen, was soll ich denn sonst tun?“
Keiner von beiden wusste darauf eine Antwort.
Irgendwann hörte der Regen auf und eine trostlose Stille kehrte ein, keiner von uns bemerkte es. „ Ich will aber nicht das du gehst!“ , sagte Mille.
„Ich auch nicht.“ , ergänzte Macu. Ja, die beiden waren meine besten Freunde und ich wollte keinen von beiden je verlieren! „ Denkt ihr ich will das?“, aber ich würde gehen, dass wusste wir alle.
Auf einmal wurde Milles Gesicht sehr ernst.“ Key, kann ich etwas mit dir alleine besprechen?“ Ein ungutes Gefühl beschlich mich. Ich wollte schon verneinen als Macu wortlos aufstand und das Zimmer verließ. Panik stieg in mir auf, dass lief alles ganz falsch ab, „ Nun?“, meine Stimme hatte extrem gereizt geklungen. Ich wünschte Macu wäre wieder hier und das alle würde nie passieren.
Mille setzte sich neben mich, seine Nähe verunsicherte mich extrem. „ Meine Gefühle für dich kennst du sie?“ Ja! Schrie mein Gehirn. Sie waren ja nicht zu übersehen. „ Ganz leise sagte
ich:“ Nein.“
Ich wollte nur weg von hier, irgendwohin wo alle meine Probleme nicht existierten, wo sich mein bester Freund nicht in mich verliebte obwohl ich doch in den zweiten verliebt war und dieser alles dafür tat das ich und der andere zusammen kamen.
„ Ich.. Ich mag dich“, sagte Mille:“ Nein, ich liebe dich, dieses Gefühl lässt mein Herz schneller schlagen und meine Gedanken tun nicht mehr das was ich ihnen befehle, ich wollte es dir nicht jetzt sagen, ich hätte es dir irgendwann gesagt wenn du meine Gefühle erwiderst wenn...“ Ich ließ ihn nicht aussprechen. Überstürzt sprang ich auf und rannte zur Tür, dort hielt ich inne und versuchte meine Gedanken zu ordnen. Ich konnte Mille nicht in die Augen sehen als ich sagte:“ Es tut mir leid Mille, aber ich fühle nicht so, und ich werde auch nie so fühlen. Ich kann dir eins versprechen, wir werden niemals zusammen sein.“ Damit verließ ich den Raum und rannte an einem völlig verdutzten Macu vorbei. Ohne mich zu verabschieden verließ ich Milles Haus. Ich hatte gerade einen meiner besten Freunde und dazu den liebsten Menschen der Welt zutiefst verletzt. Am liebsten wäre ich zurück gelaufen und hätte Mille und Verzeihung gebeten, aber das ging nicht. Mein Stolz ließ es nicht zu. Ich fühlte mich ekelhaft und böse als ich mich auf den Heimweg machte.
Als ich Schritte hinter mir hörte blieb ich stehen. Zum einen wünschte ich mir das Mille mir gefolgt war damit ich mich entschuldigen konnte, zum anderen hatte ich schreckliche Angst davor das er es wirklich war.
Es war aber nicht Milles Stimme die meinen Namen rief:“ Key!“ Entsetzt fuhr ich herum und blickte direkt in Macus grüne Augen. „ Wieso hast du das getan?“ Allein an seinen Augen sah ich wie wütend er war. „ Ich... Was?!“ Die ganze Situation war nicht seine Angelegenheit.
„ Weißt du eigentlich wie sehr du Mille verletzt hast? Du hättest ihn gleich sein Herz herausschinden können und vor die Füße werfen können es hätte ihn nicht weniger verletzt.“
Na und? Wut kochte in mir und wurde immer stärker . „ Was hätte ich denn tun sollen? Ich empfinde eben nicht das selbe für ihn! Und eigentlich ist das gar nicht meine Schuld sondern deine!“ Mir war nicht bewusst was für ein Chaos ich gerade verursachte. Macu sah mich ernst an.
„ Warum ist es meine Schuld?“Das war kein Vorwurf, sondern eine Frage, aber in meiner brennenden Wut sah ich den Unterschied nicht. „ Wenn du dich nicht aus Mitleid mit uns angefreundet hättest, dann hätte ich mich nie in dich verliebt und alles wäre jetzt ganz anders!“ Entsetzt musste ich feststellen was ich gerade gesagt hatte. Ich hatte nicht nur Mille verletzt sondern auch all meine Wut an Macu ausgelassen. Mit einem Blick der verriet wie sehr ich ihn getroffen hatte schaute er mich an. „ Mitleid? Du glaubst ich hätte mich nur aus Mitleid heraus mit euch angefreundet?“ Er ließ einen Moment pause ehe er weitersprach:“ Das stimmt aber nicht, ich habe euch beide bewundert, ihr wart immer stark auch alleine, vor allem du. Ich habe mir immer gewünscht so zu sein wie ihr.“ Fassungslos starrte ich ihn an. Etwas änderte sich in seinem Blick.
Ich sah für eine Sekunde so etwas wie Unentschlossenheit dann zeigte sein Gesicht kein Regung mehr als er völlig gefühllos sagte:“ Ach und Key, es tut mir leid aber ich empfinde nicht so wie du, und ich kann dir ebenfalls versprechen das wir beide niemals zusammen sein werden.“ Damit drehte er sich um und lies mich alleine stehen.
Ich presste meine Lippen aufeinander damit ich nicht gequält auflachte, salzige Tränen rannen über meine Wangen und hinterließen eine eisige Spur der Einsamkeit. Was hatte ich getan? Wie sehr wünschte ich mir das das alles nur ein Traum war, das Macu nicht böse auf mich war und ich Mille nicht unendlich verletzt hatte. Wie sehr wünschte ich wieder unter Wasser zu sein, wo alle Geräusche nicht hinkamen, nicht mein leises Schluchzten oder das verächtliche krächzen einer einzelnen Krähe die hungrig durch die Gasse stapfte. Langsam realisierte ich das ich meine beiden besten Freunde verloren hatte, ich war nun alleine. Am Boden zerstört machte ich mich wieder auf den Heimweg. Ich musste meine Sachen packen, vor allem musste ich meine Gefühle ordnen denn über den Verlust von Mille war ich sehr viel mehr entsetzt als über den von Macu immerhin war er seid ich denken konnte mein Freund und war es bis heute heute immer gewesen.
Kapitel 2. Rose
Benommen setzte ich einen Fuß vor den anderen. Lilith war tot. Sie war schon immer anfällig gegen Kälte gewesen. Obwohl wir nun schon über einem Jahr auf der Straße gewohnt hatten, hatte sie sich nie daran gewöhnt. Immer wieder hatte sie wieder gefragt:“ Wann gehen wie wir zurück zu Mummy und Daddy?“ Aber was hätte ich ihr sagen sollen? Sie wollen uns nicht mehr, oder sie sind weg gegangen und haben und ganz alleine gelassen, aber das hätte ihr kleines unschuldiges Köpfchen nicht verstanden. Sie war doch erst fünf geworden. Also erwiderte ich immer mit einem gezwungenen Lächeln auf den Lippen:“ Bald Süße, warte noch ein bisschen ab.“
Wohin meine Beine mich trugen war mir egal, ich wollte fort von dieser dreckigen kalten Gassen, fort von dieser riesigen Stadt deren Namen ich schon wieder vergessen hatte. In der Gosse zählte er nichts. Aufgewachsen war ich in Berlin, aber als mein Vater uns verlassen hatte war meine Mutter depressiv geworden. Jeden Woche hatte sie neue Bekanntschaften mit nach Hause gebracht, bis sie schließlich von einem Schwanger geworden war. Lilith war das liebenswürdigste Wesen das ich je gesehen hatte. Als sie geboren wurde war ich Zehn.
Alles war gut gewesen, meine Mutter hatte nicht aufgehört mit fremden Männern zu schlafen, Liliths Vater hatte das nicht interessiert er hatte ebenfalls weiter mit Frauen geschlafen die er immer wieder in Discos traf. Und ich hatte Lilith aufgezogen. Wir waren eine Familie geworden denn unsere Eltern waren es nicht. Ich hatte Lilith nie als Bürde empfunden, schließlich war sie mein kostbarer Schatz, alles was ich hatte.
Ich stolperte über einen lockeren Pflasterstein und fiel vornüber auf die harte Straße. Ich konnte mich schnell genug mit den Händen abfangen aber durch mein Knie zuckte ein pochender Schmerz, durch meine Trauer spürte ich ihn kaum. Mühsam rappelte ich mich auf und humpelte weiter. Irgendwann würde die Sonne aufgehen und die Stadt würde zum Leben erwachen. Bis dahin musste ich fort sein. Meine Kleidung war voller Blut, ihr Blut. Magensäure stieg mir bis in den Mund als ich an all das Blut dachte. Ich zwang mich sie wieder runter zu schlucken.
Wann war mein Leben so aus den Fugen geraten?
An dem Tag als meine Mutter nicht mehr nach Hause gekommen war, Lilith Vater auch nicht. Das war vor ungefähr einem Jahr gewesen. Zwei Wochen hatte ich auf ihre Rückkehr gewartet, dann hatte ich mir ihr restliches Geld genommen, unsere Papiere und Lilith. Dann war ich gegangen.
Wir hatten irgendwo auf der Straße gelebt und uns mühsam durchgekämpft. Niemand hatte uns geholfen.
Nie hatte Lilith sich beschwert darüber das unser Leben so hart war. Aber irgendwann wollte ich mehr als mein schäbiges Leben auf der kalten Straße und das ewige betteln. Ich hatte angefangen zu stehlen. Am Anfang nur ein paarmal harmlose Dinge. Doch mit der Zeit hatte sich meine Beute gehäuft und meine Fähigkeit als Dieb stets verbessert. Bis ich eine Vertreterin des Jugendamts bestohlen hatte und sie es bemerkt hatte.
Deswegen waren ich und Lilith aus Berlin fortgegangen, weil sie mich suchten. Mit dem bisschen Geld das ich gesammelt hatte , hatte ich uns zwei Zugtickets nach irgendwohin gekauft und wir waren einfach fortgefahren.
In der neuen Stadt hatte ich meine alte Gewohnheit nicht sein gelassen, denn wir brauchten schließlich Nahrung und Geld. Manchmal hatte ich Lilith stundenlang allein gelassen um uns Geld zu besorgen damit ich ihr ein Brötchen kaufen konnte oder neue Schuhe. Sie hatte mir nie widersprochen.
Dann war sie vor zwei Wochen krank geworden. Ihr kleiner unterernährter Körper hatte geglüht und sie hatte schlimmen Husten. Trotzdem war ich aufgebrochen und hatte sie alleine in unserem Lager zurückgelassen. Ich wollte ihr von dem gestohlenen Geld teure Medizin kaufen, in der kleinen Apotheke an einer Kreuzung nahe unserem Versteck, damit sie wieder gesund wurde.
Aber alles war ganz anders gekommen. Lilith hatte nicht auf mich gehört und war mir gefolgt weil sie nicht alleine sein wollte. Und ich dumme Kuh hatte es nicht bemerkt. Ziellos war ich durch die große Menschenmenge gelaufen und hatte nach jemandem Ausschau gehalten der nicht auf seine Geldbörse aufpasste. Ich hatte recht schnell einen älteren Mann seinem Geld entledigt und weiter nach potentiellen Opfern gesucht. In meiner Konzentration hatte ich meine eigene Schwester nicht bemerkt die mir still gefolgt war. Sie hatte so klein und verletzlich gewirkt in meinen alten Klamotten. Ihre Wangen waren vor Fieber gerötet und sie hatte leicht geschwankt. Niemand hatte sich nach ihr umgesehen, niemand wollte ihr helfen.
Achtlos war sie über eine Straße gelaufen um zu mir zu gelangen, keiner hielt sie davon ab. Zu ihrem Unglück war der Taxifahrer der eigentlich auf die Straße schauen sollte am Telefonieren und bemerkte das kleine Mädchen das direkt vor seinen Augen über die Straße lief nicht. Mit voller Wucht erfasste das Taxi das kleine Mädchen und schleuderte sie herum. Natürlich bemerkten die Menschen das Unglück nun und auch ich erkannte was gerade passiert war. Ohne auf die anderen Autos zu achten war ich zu ihr gelaufen. Ihr Körper war merkwürdig verdreht und überall war ihr Blut. Schluchzend hatte ich ihr Köpfchen in meinen Armen gebettet und ihren immer kälter werdenden Körper an mich gedrückt. Ihre Stimme war ganz leise als sie fragte:“ Gehen wir jetzt heim?“ Von Weinkrämpfen geschüttelt hatte ich genickt, nicht fähig ihr zu helfen. „ Ja Süße, wir gehen jetzt zu Mummy und Daddy.“ Aber sie hatte nicht mehr geantwortet. Am liebsten wollte ich auch sterben, hier bei Lilith. Doch die fremden Menschen ließen mich nicht. Sie versuchten nach Liliths Leiche zu greifen, sie mir weg zu nehmen. Viele Menschen waren stehen geblieben und gafften uns an. Irgendjemand rief einen Krankenwagen. Der Taxifahrer fluchte die ganze Zeit und wusste nicht was er tun sollte. Ein kräftiger Mann nahm mir schließlich Lilith weg und sagte mitfühlend. „ Sie ist tot, du kannst nichts mehr tun Kind. Geh nach Hause zu deinen Eltern.“ Wütend war ich aufgesprungen und hatten ihn angeschrien:“ Ich habe keine Eltern! Ich und meine Schwester waren alleine, niemand hat uns geholfen. Und auch jetzt hat uns wieder niemand geholfen keiner hat sie festgehalten als sie auf die Straße gelaufen ist, keiner hat sie gefragt ob es ihr gut geht! SIE WAR DOCH ERST FÜNF! Und im Grunde genommen ist alles meine Schuld denn ich habe sie alleine gelassen Ich ...“ Bestürzt hatten die Menschen auf den Boden geschaut der von ihrem Blut bedeckt war. Die schrillen Sirenen hatten mich zurück in die Gegenwart geholt. Ruckartig drehte ich mich um und lief davon, keiner hielt mich davon ab.
Nun war ich also in einer verlassenen Gasse, meine Klamotten waren voller Blut und mein Kopf war vollkommen leer. Einzig und allein das Bild von Liliths verdrehtem Körper befand sich in meinem Gedanken und brannte sich dort ein. Ganz langsam wurde mir bewusst das ich nun ganz alleine war.
Müde ließ ich mich gegen einer Häuserwand sinken. Damals dachte ich das es sowieso nicht schlimmer kommen konnte, wie sehr ich mich getäuscht habe. Meine Geschichte fing gerade erst an.
Plötzlich überfiel mich eine schwindelerregende Übelkeit, meine Hände wurden auf einmal taub und ich hatte das Gefühl das der Boden unter meinen Füßen verschwunden war. Hilfesuchend wollte ich mich an der Hauswand abstützen aber sie war fort, um mich herum klaffte ein riesiges schwarzes Loch und ich stürzte genau hinein. Mir blieb keine Zeit um zu realisieren was gerade passierte, ich weiß nur das ich fiel. Ich hatte nicht einmal Angst davor auf den Boden dieses irreparablen Lochs zu fallen denn ich wünschte mir nichts sehnlicher als den Tod. Es kam mir wie eine Ewigkeit vor bis ich endlich auf einen schwarzen Grund aufkam. Zu meiner tiefen Enttäuschung fühlte ich keinerlei Schmerz, ich bemerkte nur wie ich allmählich die Besinnung verlor.
Irgendwann fing ich an zu träumen, von meinen eigenen Erinnerungen. Plötzlich war ich wieder neun und befand mich in einer schäbigen kleinen Wohnung irgendwo in Berlin. „ Rose?“,die fordernde Stimme meiner Mutter lies mich hochschrecken. Schritte ertönten, dann riss sie meine Zimmertür auf und musterte mich abschätzend. Ihr Outfit war mehr als nur billig, außer einem Stringtop, einem engen schwarzen Lederrock und roten Lackstiefeln trug sie nichts. In ihrer Hand hielt sie eine qualmende Zigarette. „ Hey Rose, ich muss noch mal weg. Mach dir was zu essen wenn du Hunger hast und sei brav! Hast du verstanden?“ Ich hörte ihre unausgesprochene Drohung. Tat ich nicht das was sie von mir verlangte schlug sie mich oder kam nächtelang nicht nach Hause.
„Ja Mama.“ Diese Antwort wollte hatte sie verlangt und bekommen also drehte sie sich um und ging. Ihre blonden Locken wippten bei ihren energischen Schritten.
Als ich die Tür ins schloss springen hörte schaute ich auf. Sie hatte nicht bemerkt das ich einen Hubbel unter meinem Pullover versteckte, vorsichtig nahm ich das dreckige kleine Fellknäuel hervor und betrachtete es liebevoll. Die kleine Katze wehrte sich nicht als ich sie leise in die Küche trug. Da ich wusste das der Kühlschrank so gut wie leer war ging ich direkt zur Spüle uns setzte die kleine Katze hinein. Sie maunzte jämmerlich als ihre kleinen Pfoten das kalte Eisen berührten.
„ Schhhh, ich weiß das du Wasser nicht magst, aber wir müssen dich trotzdem waschen.“
Das Fell des Kätzchens war kaum noch zu erkennen, es war bedeckt von einer Dreckschicht.
Vorsichtig drehte ich lauwarmes Wasser auf und begann die Katze zu waschen. Sie wehrte sich nach leibeskräften und zerbiss und zerkratzte mir die Hände, trotzdem hörte ich nicht auf bis sie wieder sauber war. Danach rubbelte ich sie mit einem Küchentuch trocken und setzte sie in einen alten Karton gefüllt mir alten Hemden von mir. Müde von unserem Kampf schlief die kleine Katze sofort ein. Sie war sehr hübsch, ihr Fell war Karamellfarben nur ihre Nase und ihre Ohren waren Knallorange.
Lange würde ich die Katze nicht verstecken können, das wusste ich aber ich würde es so lange versuchen wie es ging. Ich hatte sie nur zufällig entdeckt. Als ich von der Schule nach Hause gekommen war , hatte ich sie alleine in einer Schachtel mit der Aufschrift „ Nimm mich mit!“ gefunden und sie hatte mich an mich selber erinnert. Deswegen hatte ich sie mitgenommen obwohl mir meine Mutter verboten hatte Tiere mit nach Hause zu bringen.
Ich stellte den Karton in meinen Schrank und schloss ihn ab. Morgen, dachte ich, gehe ich von meinem Taschengeld etwas Milch kaufen. Für Milch würde es reichen.
Ohne meine blutenden Hände oder meinen leeren Magen zu beachten ging ich ins Bett.
Vielleicht brachte Mama wieder etwas zu Essen mit, was sie dann vergaß. Dann würde ich seit langem wieder satt werden.
In der Nacht hatte ich einen unruhigen Nacht. Ich träumte von Drachen und merkwürdigen Wesen die nicht Mensch und nicht Tier waren, sie jagten mich doch jemand rettete mich. Es war eine junge Frau die auf einem Drachen ritt und mit einem Schwert kämpfte. Ich bewunderte sie dafür.
Als ich am nächsten Tag aufwachte brannten meine Hände wie verrückt. Einige Kratzer hatten sich entzündet. Sofort stand ich auf und lief zum Schrank. Das Kätzchen wollte bestimmt hinaus.
Aber als ich die Tür aufgeschlossen hatte und den Karton herausgeholt hatte bemerkte ich das die Katze fort war. Ich suchte über all doch sie war nirgends zu finden.
Brennende Tränen stiegen mir in die Augen. So schnell meine kurzen Beine es zuliefen rannte ich im Schlafhemd in die Küche. Unerwarteter Weise war meine Mutter bereits wach und las irgendein altes Magazin. Sie schaute noch nicht einmal auf als sie sagte. „ Wenn du diesen hässlichen, kratzenden, Flohfänger suchst, der ist weg. Ich habe ihn eigenhändig in den Müll geworfen. Ach und wenn du irgendwelche Krankheiten von dem Vieh bekommen hast dann...“ Ich hörte ihr nicht mehr zu, ich war wütend, enttäuscht und unheimlich traurig. Ich hätte vorsichtiger sein Müssen, vielleicht hatte Mutter den Dreck und das Blut und Spüle bemerkt und war in meinem Zimmer gewesen. Ich verfluchte meinen Dummen Schlaf der mich nicht hatte aufwecken lassen als sie gekommen war. „ Das war sehr ungezogen von dir.“,sagte sie mit tadelnder Stimme dann war ich schon wieder vergessen.
Die Aufsicht auf Essen konnte ich vergessen, aber das war mir egal. Entsetzt rannte ich in den Flur , dann durch die Wohnungstür, die Treppe runter und in den Innenhof. Weil ich zu schnell gelaufen war stolperte ich und fiel auf den rauen Steinboden. Meine zerschundenen Hände rissen weiter auf und ich keuchte kurz auf. Aber mein Schmerz war egal, panisch stand ich auf und riss alle Mülltonnen auf. Mittwochs kam die Müllabfuhr und verzweifelt musste ich feststellen das genau heute Mittwoch war. Normalerweise vergaß meine Mutter immer den Müll, außer heute.
Ich war zu spät, die Katze war nicht mehr da. Der Schmerz in meinen Händen mischte sich in den wachsenden Hass den ich gegenüber meine Mutter empfand.
Ich erinnere mich nicht gerne an meine Mutter. Natürlich, ohne sie wäre ich nicht auf der Welt und Lilith niemals geboren worden. Aber wegen ihr lernte ich schon als kleines Kind was wahrer Hass ist. Irgendwann hörten die Träume die Träume auf, schwarze Leere blieb zurück. Aber durch diese gähnende Leere hörte ich eine Stimme. Ich kannte sie nicht, hatte sie auch nie zuvor gehört. Doch diese Stimme hatte etwas zutiefst tröstliches an sich.
Am Anfang war sie noch leise und drang kaum durch die Dunklen Schleier. Aber mit der Zeit wurde sie immer deutlicher ich verstand sogar die Wörter. Es war ein Lied.:
„Sing kleine Nachtigall, sing klar und rein, sing kleine Nachtigall, sollst meine sein.
Sing kleine Nachtigall, sing nur für mich, sing kleine Nachtigall , ich brauche dich.“
Tief in mir wurde alles ganz ruhig, ich lauschte diesem verwundbaren Lied und fühlte mich geborgen. All die Dunkelheit verschwand und ich fiel in einen ruhigen Schlaf.
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Sonntag, 28. Juli 2013
Warum ich meinen Vater hasse...
insubstantial tears, 15:41h
Meine Eltern haben sich getrennt als ich 2 war. Danach sind ich und mein Bruder noch regelmäßig zu meinem Vater gegangen. Aber er fing direkt an schlecht über meine Mutter zu reden. Das hasste ich, aber was sollte ich tun? Mein Bruder bestätigte das ja auch, er ist zwei Jahre älter als ich.
Relativ schnell fand mein Vater eine neue Frau und bekam 4 neue Kinder. Ich liebe sie alle. Aber mein Vater ließ es nicht gut sein. Er erzählte mir schreckliche Geheimnisse über meine Mutter die mich innerlich stark verletzten. Außerdem mochte seine neue Frau mich nicht und schikanierte mich, ich weiß jetzt noch nicht warum.
Ich war in den Ferien wieder bei meinem Vater um meine Geschwister zu sehen. Aber mein Vater hat alles kaputt gemacht. Er behandelt zu Beispiel sein erstes Kind von der anderen Frau extrem schlecht weil sie immer zu mir hält. Und immer wenn ich ihr helfen will schreit er mich an. Ich habe seit ich klein bin Migräne und er hat meiner Mutter die Schuld gegeben.
Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. In meinem Herzen hasse ich meinen Vater. Ich weiß das das komisch ist aber was soll ich denn tun? Er hat mich schon so oft angeschrien oder meinen großen Bruder geschlagen.
Ich weiß einfach nicht was ich in Bezug auf ihn tun soll denn ihm die Meinung sagen kann ich nicht dann darf ich garantiert meine Geschwister nicht wieder sehen.
Ich bin am Ende .
Relativ schnell fand mein Vater eine neue Frau und bekam 4 neue Kinder. Ich liebe sie alle. Aber mein Vater ließ es nicht gut sein. Er erzählte mir schreckliche Geheimnisse über meine Mutter die mich innerlich stark verletzten. Außerdem mochte seine neue Frau mich nicht und schikanierte mich, ich weiß jetzt noch nicht warum.
Ich war in den Ferien wieder bei meinem Vater um meine Geschwister zu sehen. Aber mein Vater hat alles kaputt gemacht. Er behandelt zu Beispiel sein erstes Kind von der anderen Frau extrem schlecht weil sie immer zu mir hält. Und immer wenn ich ihr helfen will schreit er mich an. Ich habe seit ich klein bin Migräne und er hat meiner Mutter die Schuld gegeben.
Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. In meinem Herzen hasse ich meinen Vater. Ich weiß das das komisch ist aber was soll ich denn tun? Er hat mich schon so oft angeschrien oder meinen großen Bruder geschlagen.
Ich weiß einfach nicht was ich in Bezug auf ihn tun soll denn ihm die Meinung sagen kann ich nicht dann darf ich garantiert meine Geschwister nicht wieder sehen.
Ich bin am Ende .
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Warum ich meinen Vater hasse...
insubstantial tears, 15:41h
Meine Eltern haben sich getrennt als ich 2 war. Danach sind ich und mein Bruder noch regelmäßig zu meinem Vater gegangen. Aber er fing direkt an schlecht über meine Mutter zu reden. Das hasste ich, aber was sollte ich tun? Mein Bruder bestätigte ich ja auch, er ist zwei Jahre älter als ich.
Relativ schnell fand mein Vater eine neue Frau und bekam 4 neue Kinder. Ich liebe sie alle. Aber mein Vater ließ es nicht gut sein. Er erzählte mir schreckliche Geheimnisse über meine Mutter die mich innerlich stark verletzten. Außerdem mochte seine neue Frau mich nicht und schikanierte mich, ich weiß jetzt noch nicht warum.
Ich war in den Ferien wieder bei meinem Vater um meine Geschwister zu sehen. Aber mein Vater hat alles kaputt gemacht. Er behandelt zu Beispiel sein erstes Kind von der anderen Frau extrem schlecht weil sie immer zu mir hält. Und immer wenn ich ihr helfen will schreit er mich an. Ich habe seit ich klein bin Migräne und er hat meiner Mutter die Schuld gegeben.
Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. In meinem Herzen hasse ich meinen Vater. Ich weiß das das komisch ist aber was soll ich denn tun? Er hat mich schon so oft angeschrien oder meinen großen Bruder geschlagen.
Ich weiß einfach nicht was ich in Bezug auf ihn tun soll denn ihm die Meinung sagen kann ich nicht dann darf ich garantiert meine Geschwister nicht wieder sehen.
Ich bin am Ende .
Relativ schnell fand mein Vater eine neue Frau und bekam 4 neue Kinder. Ich liebe sie alle. Aber mein Vater ließ es nicht gut sein. Er erzählte mir schreckliche Geheimnisse über meine Mutter die mich innerlich stark verletzten. Außerdem mochte seine neue Frau mich nicht und schikanierte mich, ich weiß jetzt noch nicht warum.
Ich war in den Ferien wieder bei meinem Vater um meine Geschwister zu sehen. Aber mein Vater hat alles kaputt gemacht. Er behandelt zu Beispiel sein erstes Kind von der anderen Frau extrem schlecht weil sie immer zu mir hält. Und immer wenn ich ihr helfen will schreit er mich an. Ich habe seit ich klein bin Migräne und er hat meiner Mutter die Schuld gegeben.
Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. In meinem Herzen hasse ich meinen Vater. Ich weiß das das komisch ist aber was soll ich denn tun? Er hat mich schon so oft angeschrien oder meinen großen Bruder geschlagen.
Ich weiß einfach nicht was ich in Bezug auf ihn tun soll denn ihm die Meinung sagen kann ich nicht dann darf ich garantiert meine Geschwister nicht wieder sehen.
Ich bin am Ende .
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Freitag, 5. Juli 2013
Ferien ...
insubstantial tears, 14:57h
Juhu! Das Schuljahr ist rum und die Zeugnisse vergeben.
Endlich gibt es Ferien .
Ich bin auf jeden Fall weg, ab nach Österreich.
Dann esse ich Gurkenmaki und Eis, geh im Wörtersee schwimmen und entspanne mal so richtig.
Also wenn das mal nicht nach nem Plam klingt!
Ich wünsche allen die die Schulbank drücken mussten schöne Ferien!
Endlich gibt es Ferien .
Ich bin auf jeden Fall weg, ab nach Österreich.
Dann esse ich Gurkenmaki und Eis, geh im Wörtersee schwimmen und entspanne mal so richtig.
Also wenn das mal nicht nach nem Plam klingt!
Ich wünsche allen die die Schulbank drücken mussten schöne Ferien!
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